Donnerstag, 1. Oktober 2009

Frisch aus dem Ofen

Vor ungefähr einer Woche stand ich beim Bäcker und mein Blick wurde maaagisch angezogen von einem lecker aussehenden und bestimmt auch ganz toll schmeckenden Apfelkuchen. So früh am Morgen bin ich dann allerdings noch tapfer gewesen und hab mir nur mein Brötchen geordert. Seitdem hab ich jedoch bestimmt täglich gedacht...das könnst ja auch mal machen. Und als dann gestern noch eine Patientin bei mir mit einem riesen Beutel voller Gartenäpfel saß und mir riet doch damit einen Apfelkuchen zu backen....tja...da war ich völlig überzeugt.

Mein erster Blechkuchen..und auch Apfelkuchen...und so was von fluffig...meine Oma wäre stolz gewesen ;D Obwohl...wenn ich mich richtig erinnere...waren ihre immer trocken und fest..also die Blechkuchen. Oder ich stand als Kind einfach nicht auf Obstkuchen, was vermutlich eher der Fall ist. Hmm..ich würd wirklich zu gern wissen wie ich das heute empfinden würde....aber ich weiß das auf jeden Fall der Teig immer ne Wucht war :) Und beim Kochen war meine Oma auch die Weltbeste. Die braune Soße..hmmmmmmmm*seufz* Sah zwar nicht so lecker aus wenn sie auf den Tisch gestellt wurde, weil das ganze Fett oben schwamm..aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Da wurd sogar noch der Teller von mir abgeleckt, damit auch nichts vergeudet wurde. Wenn ich mir das heute vorstell*lach* Das Rezept hat wahrscheinlich keiner, oder? Ich kann mich leider nur noch daran erinnern, dass ich Mehl und Wasser in nem Behälter mixen musste und die Soße dickflüssig war.

Wenn man zu doll abdriftet..eigentlich wollte ich ja mit Euch das Rezept teilen, weil der Kuchen ganz gut auf der Arbeit ankam :)... Also...here it goes...oder vielleicht doch erstmal das Bild? :)



Zutaten für 1 Blech:
250gr Butter
250gr Zucker
5 Eier
1 Pkg Vanillezucker (ich hab ca 10gr von meinem selbstgemachten genommen)
220 g Mehl (so wurde er wirklich super weich und fluffig, wer es fester mag, nimmt einfach ca. 100g mehr)
1 Pkg. Backpulver
1 Kg geschälte, klein geschnittene Äpfel
1/4 Tüte Mandelsplitter
1/2 Tüte gemahlene Haselnusskerne
Einen ordentlichen Schuss Bittermandelaroma
Puderzucker zum Bestäuben

Alle Zutaten, bis auf die Äpfel, der Reihe nach auf unterster Stufe kurz miteinander verrühren. Danach auf höchster für ca. 2 Minuten. Die Äpfel vorsichtig unterheben. Zwischendurch den Teig probieren ist auch ganz wichtig, .. hab ich von meiner Oma gelernt*g*. Backblech mit Backpapier auslegen und alles gleichmäßig verteilen. Bei ca. 200-220 Grad in den Ofen. Nach 30 Minuten kontrollieren. Mir war er da noch etwas zu weich und ich hab ihn bei der Restwärme noch mal für gut 10 Minuten drin gelassen. Jetzt nur noch abkühlen lassen, Puderzucker in ein Sieb und alles damit bestäuben. Fertig! So schnell geht das.

Ich wünsch Euch einen guten Appetit

Kommentare:

Alexandra's Seifenwelt hat gesagt…

hmmmm sieht lecker aus, aber äpfel darf ich nicht futtern leider. werde das rezept von dir entwenden und mit anderen früchten nachmachen

rosenrot hat gesagt…

Ja die Omas sind irgendwie immer die weltbesten Köchinnen, das war bei mir auch so, wenn ich zurück denke!
Wie schön sie so immer in Erinnerung zu haben oder??
Dir noch ein apfelhaftes Wochenende
und ganz liebe Grüße
Marlies